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Persönlich: Neue Wege

Das Jahr 2015 ist jung und knackig und hat gerade mal 3 Monate auf dem Buckel. Trotzdem ist für mich nach dem letzten Silvester schon wieder einiges passiert. Wo sich alte Türen geschlossen haben, haben sich neue auch wieder geöffnet. Meine Reise durch’s Leben verläuft wieder einmal anders als angenommen. Und es öffnen sich viele neue Wege.

Das Ende von 2014 war ehrlich gesagt ein wenig turbulent. Während im letzten Jahr schon wahnsinnig viel passiert ist, hat die Zeitfluss seit dem 31.12.14 seine Geschwindigkeit beibehalten. Im Januar änderte ich meine Route durch’s leben. Zwar nicht ganz freiwillig aber 100% glücklich bin ich mit diesem Weg auch nicht mehr gewesen. Mich vollkommen aufzuopfern wollte ich nicht. Und ich habe es auch nicht getan, ich bin mir treu geblieben. Dass diese Tatsache dann zu Ungerechtigkeit führte…gut, das war dann so. Manche Menschen behandeln andere unfair weil sie meist selbst nicht gerecht behandelt wurde. In diesem Sinne tut mir eine gute Hand voll Menschen, die noch immer täglich Entscheidungen über andere treffen, lediglich Leid. Um Rücksicht auf mich selbst zu nehmen habe ich also dankend akzeptiert dass dieser Weg sein Ende fand und habe beschlossen, zunächst einmal die ganzen anderen spannenden Pfade zu erkunden.

Der Anfang war ein klein wenig schwierig. Ich musste mir zunächst einmal einen Überblick über die Möglichkeiten verschaffen, die sich mir nun offenbarten. Mit meinen Träumen im Herzen wusste ich sofort, wohin ich wollte. Doch die ganzen neuen Wege… auf einmal waren dort so viele Möglichkeiten, welche sollte ich (zuerst) wählen? Ich entschied mich, einige Schritte in diese Richtung zu machen, dann wieder ein paar Meter in eine andere Himmelsrichtung. So habe ich wieder viel Neues entdecken können. Die anfängliche Unsicherheit war schnell verflogen. Natürlich gibt es auch etwas, dass ich an meinem alten Weg vermisse… aber ich weiß dass ich die Möglichkeit habe, diesen Ort zu besuchen wenn ich möchte. Auch von einer anderen Route aus. Bevor es so weit ist, möchte ich aber nun erst einmal alles um mich herum erkunden. Möchte mehr wissen. Mehr erleben. Möchte die Dinge tun, auf die ich vorher verzichten musste.

Die letzten 2 Wochen war ich terminlich bis oben komplett dicht. Nächste Woche wird es nicht großartig anders aussehen. Und die Woche danach? Wir schauen mal.
Letztes Wochenende hatte ich ein Bewerbungsgespräch, dieses Wochenende steht eine Wohnungsbesichtigung an. Es verändert sich so vieles für mich, dass ich manchmal gerne einfach auf den Stop-Button klicken würde, um mal kurz Luft zu holen und durchzuatmen. Aber all das hat auch seine positiven Seiten, denn dort, wo Veränderung ist, ist leben. Nichts bleibt für immer und wenn wir innerlich offen und bereit für Neues sind, steht uns die Welt offen. Wichtig ist, dabei nie die Hoffnung zu verlieren. Auch wenn der Weg einmal holpriger verläuft als geplant oder wir versehentlich eine andere Abzweigung gewählt haben, als ursprünglich vorgesehen. Auch ein Richtungswechsel kann uns zu unserem Ziel führen. Vielleicht auch als Umweg. Aber was soll daran falsch sein?

Die größten Abenteuer beginnen bekanntlich nicht damit, das alles nach Plan läuft.
Die größten Abenteuer beginnen bekanntlich mit den Worten „warte, lass uns hier lang, ich kenne eine Abkürzung!“

 

Und nun seid ihr gefragt!
Ich möchte eure Meinung zu diesem Thema wissen!
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
Fühlt ihr euch sicherer geradeaus auf euer Ziel zu steuern oder macht es euch mehr Spaß, auch die Reise bis dorthin möglichst spannend zu gestalten?
Ich freue mich sehr auf eure Kommentare! 🙂
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