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Das Leben hat keinen weißen Hintergrund

Wie lange ich immer wieder zwischen Zufriedenheit und Unzufriedenheit hin und her geschwankt habe? Ich weiß es nicht. Ich habe aufgehört, zu zählen. Aber eins weiß ich jetzt. Und hoffe es nicht zu vergessen: Das Leben hat keinen weißen Hintergrund. 

In meinem letzten Beitrag Die Stimme der Einsicht habe ich euch schon einen kleinen Einblick in meine aktuelle innere Gefühlswelt gegeben. Wahrscheinlich kennt so gut wie jeder Blogger das Gefühl oder zumindest die Angst, in der schnelllebigen Zeit zwischen all den anderen tollen Jungs und vor allem Mädels da draußen, unterzugehen.

Wir wollen doch alle nicht übersehen werden.
Wir wollen doch alle auffallen und in Erinnerung bleiben.
Wir wollen doch alle, die Menschen erreichen, die uns für das lieben, was wir sind. 

Währenddessen richten wir uns aber schön nach dem, was wir tagtäglich sowieso schon sehen.
Egal ob auf anderen Blogs, auf Instagram oder in den anderen Social Networks.
Weiße Hintergründe, helle Fotos; achja und natürlich gleichmäßiges Licht. 

Wir wollen auffallen und dennoch schön ins Schema passen.
Schließlich sollen doch alle erkennen dass wir Blogger sind! 

Versteht mich nicht falsch, ich selbst kenne diese Gefühle und Gedanken nur zu gut.
Der Wunsch etwas Besonderes zu sein kämpft gegen die Angst aus der Reihe zu tanzen.

Wir machen uns einen Kopf darum, wie wir uns präsentieren; wie dieses oder jenes Bild wirkt.
Warum eigentlich? Warum?

Wollten wir nicht die Menschen erreichen, die uns für das lieben, was wir sind?

Ganz ehrlich: Ich fahre jetzt eine andere Strategie als vorher.
Weniger Kopf, mehr Bauch.
Also Gefühl, nicht Speck.

Und wenn ich neue, junge Blogs sehe, ( schaut mal bei Stephi’s Stories vorbei!), entdecke ich oft mehr Persönlichkeit, als bei Anderen.

Meine Persönlichkeit spiegelt sich nicht endlich wieder nur in den Blogthemen und Texten wieder, sondern auch in den Fotos und deren Style.

Und ich für meinen Teil, möchte lieber aus jedem einzelnen Beitrag und jedem einzelnen Foto ein kleines Kunstwerk machen, als so zu sein, wie alle anderen.

Denn ich habe eine Sache verstanden: Das Leben hat keinen weißen Hintergrund.